Superfood Kokosöl

Superfood Kokosöl
Im Folgenden soll es um das Kokosöl gehen, das in seiner Wirksamkeit und seinen gesunden Eigenschaften immer wieder unterschätzt wird. Jeder kennt sicherlich die Diskussion um die verschiedenen Öle, deren gute und schlechte Eigenschaften. Doch oftmals fehlt es den Diskussionsteilnehmern an Fach- und Hintergrundwissen. Sie können gutes von schlechtem Öl nur vom Hörensagen unterscheiden. Wichtig zu wissen: Pflanzliche Fette sind für den Menschen nicht durchweg gut. Die meisten dieser Fette sind sogar als schädlich einzustufen.

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Gute und schlechte Fette

Pflanzliche Fette sind chemisch instabil, was an ihrem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren liegt. Diese Fettsäuren wiederum sind sehr empfindlich: Licht, Temperaturänderungen oder ein zu hohes Maß an Sauerstoff überstehen sie kaum. Licht bewirkt eine Oxidation, auch Temperaturwechsel haben diese Wirkung. Im Körper werden dadurch sogar toxische Wirkungen hervorgerufen. Es gibt allerdings auch pflanzliche Fette, die selbst unter wechselnden Außenbedingungen ihre chemische Stabilität bewahren können. Genau an dieser Stelle kommt das Kokosöl ins Spiel, es gilt unter den Ölen sogar als bestes Öl.

Allgemeines zum Kokosöl
Kokosöl ist bereits seit Jahrhunderten bekannt und wurde zuerst in den Tropen eingesetzt. Hier galt es als ganz normales Lebensmittel und es gab keinerlei Vorbehalte gegen dieses Öl. In seinen Herkunftsregionen wurde Kokosöl zudem zu Heilzwecken eingesetzt. Traditionell fand es des Weiteren als Pflegemittel Verwendung. Neuerdings ist die Wellnessbranche auf dieses Öl aufmerksam geworden und setzt es für verschiedene Anwendungen ein.
Die Kokospalme wird in den Tropen auch als „Baum des Lebens“ bezeichnet. Dies ist bei Weitem kein alter Aberglaube, denn auch moderne Forschungen haben belegt, wie hochwertig Kokosöl ist und welchen Nutzen es für die Gesundheit des Menschen haben kann. Vor allem kalt gepresstes Kokosöl, bei dem sämtliche guten Bestandteile in reiner Form erhalten geblieben sind, besitzt ein hohes Potenzial als Heilmittel. Es wird heute zur Linderung und Vorbeugung von verschiedenen Krankheiten eingesetzt. Selbst zur Heilung sogenannter Zivilisationskrankheiten findet es Anwendung.

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Kokosöl als Superfood?
Es gibt verschiedene sogenannte Superfoods, die für die Gesundheit einfach unverzichtbar sind. Zu diesen wird nach neuesten Erkenntnissen auch das Kokosöl gezählt. Es wird gegen Pilze, Mikroorganismen, Bakterien und Viren. Außerdem verliert es seine Stabilität auch bei höheren Temperaturen nicht, was dieses Öl für die Verwendung in der Küche prädestiniert. Auch beim Backen verliert es seinen Geschmack nicht und schlägt aromatisch um, wie das leider bei vielen anderen Ölen der Fall ist.
Rund 90 Prozent des Kokosöls sind gesättigte Fettsäuren, davon wiederum sind die mittelkettigen Triglyceride die am stärksten vertretene Gruppe. Sie werden mit MCT abgekürzt, was für Medium-chain triglycerides steht. Diese MCTs bestehen zu fast fünfzig Prozent aus Laurinsäure, welche eine ausgezeichnete Wirkung gegen Bakterien, Viren und Pilze besitzt. Antimikrobiell wird außerdem die Caprylsäure, die ebenfalls im Kokosöl enthalten ist. All diese Eigenschaften erklären, warum Kokosöl so gesund ist und als Heilmittel eingesetzt sowie als Superfood bezeichnet werden kann.

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